Als Computer-Freak kann man es offenbar weit bringen: Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat entwickelte eins der ersten Anti-Virus-Programme. Seine jetzige Aufgabe ist allerdings wohl sehr viel schwieriger: Er gilt als Hoffnungsträger der säkularen Juden Jerusalems, die ein Ende des Pluralismus und zu starken Einfluss der Ultra-Orthodoxen befürchten.
http://www.sueddeutsche.de/politik/641/314540/text/
7/19/2009
5/08/2009
Zum Verbot von Paintball - Regierung nach Amoklauf unter Zugzwang
Ein kurzer tagespolitischer Einwurf zum Thema Paintball-Verbot - nicht mal selbst formuliert, da ein Absatz aus dem Spiegel-Online-Artikel schon reicht:
" Grünen-Bundesvorsitzende Claudia Roth bezeichnete die möglichen Verschärfungen im Waffenrecht hingegen als "mutloses Zugeständnis an die Waffenlobby". Anstatt großkalibrige Waffen generell zu verbieten, habe sich die Koalition gerade einmal auf das "heuchlerische Verbot von Paintball" einigen können: "Damit verschärft die Koalition das Waffenrecht an den Stellen, an denen es der Waffenlobby am wenigsten wehtut." "
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,623354,00.html
Bleibt mir nur ein "lol" anzufügen...
" Grünen-Bundesvorsitzende Claudia Roth bezeichnete die möglichen Verschärfungen im Waffenrecht hingegen als "mutloses Zugeständnis an die Waffenlobby". Anstatt großkalibrige Waffen generell zu verbieten, habe sich die Koalition gerade einmal auf das "heuchlerische Verbot von Paintball" einigen können: "Damit verschärft die Koalition das Waffenrecht an den Stellen, an denen es der Waffenlobby am wenigsten wehtut." "
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,623354,00.html
Bleibt mir nur ein "lol" anzufügen...
4/20/2009
Armstrong Part II A
Und Ruck Zuck gehts weiter. Die ersten zwei Kapitel des zweiten Teils hab ich durch: Zeitlich bewegen wir uns dabei zwischen Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts (genauer 1870-1925).
Im christlichen Westen zeichnen sich bereits zu Beginn die Probleme der wissenschaftlichen Fixierung ab, denn am Ende sagt sie aus, dass alles in einer Katastrophe enden muss. Das positive, das die Religion vermittelt, ist durch die Wissenschaft nicht zu leisten. Schließlich kann sie gewisse Fragen nicht beantworten (wie etwa den Sinn des Lebens), kann dem Menschen keine einfachen Handlungsanweisungen geben.
Konkret treten die negativen Seiten durch den ersten Weltkrieg hervor. Denn dort manifestiert sich der wissenschaftliche Fortschritt eben in der maßlosen Entwicklung von Kriegstechnik. So muss sich der Westen eben damit abfinden, dass die Wissenschaft nicht die eine "Lösung" sein kann, eben nicht nur Gutes vorbringt.
Das Judentum beschäftigt sich in dieser Zeit mit dem Zion. Die Besiedlung von Palästina beginnt also. Die Religion spielt dabei aber eigentlich nur eine untergeordnete Rolle. Treibende Kräfte sind eher die säkularen Zionisten. Dabei tritt dieser außergewöhnliche Status der Juden in Erscheinung. Sie passen kaum in die gewöhnlichen Kategorien. Denn offenbar ist es die Religion und weniger der Glaube, der sie verbindet, allerdings in einer Weise, die eher nationalem Denken ähnelt. Wie ein Staat Israel am Ende aussieht bleibt fraglich. Denn säkular geht unter den Voraussetzungen eigentlich nicht. Die Entwicklung deutet trotzdem dahin.
Die Muslime kämpfen weiter mit ihrer Modernisierung, die wenigstens auf Umwegen von Außen angetragen wird. Den größten Schnitt erlebt dabei die Türkei, die nach dem ersten Weltkrieg die Freiheit erkämpft und eine Nationalstaat säkularer Prägung wird. Die Türkei und der Iran dagegen stehen weiterhin unter dem direkten Einfluss der europäischen Kolonialmächte, so dass sich dort nur Pseudo-Regierungen ausbilden können. Eine genaue Standortbestimmung bleibt daher aus.
Next Stop: Gegenkultur 1925-1960
Der Start zum Christentum ist kurz und heftig. Eine beeindruckend nüchterne Schilderung der durch die modernen christlichen Staaten verübten Massenmorde (70 Mio zwischen 1914 und 1945). Die wissenschaftliche Planung und streng organisierte, vorher nie mögliche Ausrottung ganzer Menschengruppen und auch die Entwicklung und Einsetzung von immer effektiverer Kriegstechnik mit dem Höhepunkt der Atombombe. Dies zeigt nochmal deutlich, welch furchtbares Potential die "unmoralische" Wissenschaft besitzt.
Die Juden fanden sich in dem Zeitpunkt so stark wie noch nie in einer Opferrolle. Flucht aus den deutsch und russisch kontrollierten Gebieten war für das Überleben unumgäglich, die Besiedlung Palästinas und die Errichtung eines Staates Israel wurde panisch voran getrieben. Religiöser Fundamentalismus entstand dabei durch das Aufeinanderprallen verschiedener Glaubensgruppen, die zudem noch mit den säkularen Zionisten 'kämpften'.
In der muslimischen Welt ging es weiterhin um die Befreiung von den Besatzern, bzw. wenigstens das Erschaffen einer eigenen mitunter muslimischen Identität. In Ägypten gab es dabei den ambitionierten Versuch der Muslimbruderschaft, die auch lange entscheidend zur Entwicklung der Einheimischen beitrug. Mächtiger wurde allerdings die säkulare Bewegung, die nationalistischen Ansätzen folgte. Dies hatte letztendlich den Verbot und die Auflösung der Bruderschaft zu Folge. Nasser, der durch die Suez-Krise zum arabischen Helden wurde, war dabei eine der treibenden Kräfte.
Im christlichen Westen zeichnen sich bereits zu Beginn die Probleme der wissenschaftlichen Fixierung ab, denn am Ende sagt sie aus, dass alles in einer Katastrophe enden muss. Das positive, das die Religion vermittelt, ist durch die Wissenschaft nicht zu leisten. Schließlich kann sie gewisse Fragen nicht beantworten (wie etwa den Sinn des Lebens), kann dem Menschen keine einfachen Handlungsanweisungen geben.
Konkret treten die negativen Seiten durch den ersten Weltkrieg hervor. Denn dort manifestiert sich der wissenschaftliche Fortschritt eben in der maßlosen Entwicklung von Kriegstechnik. So muss sich der Westen eben damit abfinden, dass die Wissenschaft nicht die eine "Lösung" sein kann, eben nicht nur Gutes vorbringt.
Das Judentum beschäftigt sich in dieser Zeit mit dem Zion. Die Besiedlung von Palästina beginnt also. Die Religion spielt dabei aber eigentlich nur eine untergeordnete Rolle. Treibende Kräfte sind eher die säkularen Zionisten. Dabei tritt dieser außergewöhnliche Status der Juden in Erscheinung. Sie passen kaum in die gewöhnlichen Kategorien. Denn offenbar ist es die Religion und weniger der Glaube, der sie verbindet, allerdings in einer Weise, die eher nationalem Denken ähnelt. Wie ein Staat Israel am Ende aussieht bleibt fraglich. Denn säkular geht unter den Voraussetzungen eigentlich nicht. Die Entwicklung deutet trotzdem dahin.
Die Muslime kämpfen weiter mit ihrer Modernisierung, die wenigstens auf Umwegen von Außen angetragen wird. Den größten Schnitt erlebt dabei die Türkei, die nach dem ersten Weltkrieg die Freiheit erkämpft und eine Nationalstaat säkularer Prägung wird. Die Türkei und der Iran dagegen stehen weiterhin unter dem direkten Einfluss der europäischen Kolonialmächte, so dass sich dort nur Pseudo-Regierungen ausbilden können. Eine genaue Standortbestimmung bleibt daher aus.
Next Stop: Gegenkultur 1925-1960
Der Start zum Christentum ist kurz und heftig. Eine beeindruckend nüchterne Schilderung der durch die modernen christlichen Staaten verübten Massenmorde (70 Mio zwischen 1914 und 1945). Die wissenschaftliche Planung und streng organisierte, vorher nie mögliche Ausrottung ganzer Menschengruppen und auch die Entwicklung und Einsetzung von immer effektiverer Kriegstechnik mit dem Höhepunkt der Atombombe. Dies zeigt nochmal deutlich, welch furchtbares Potential die "unmoralische" Wissenschaft besitzt.
Die Juden fanden sich in dem Zeitpunkt so stark wie noch nie in einer Opferrolle. Flucht aus den deutsch und russisch kontrollierten Gebieten war für das Überleben unumgäglich, die Besiedlung Palästinas und die Errichtung eines Staates Israel wurde panisch voran getrieben. Religiöser Fundamentalismus entstand dabei durch das Aufeinanderprallen verschiedener Glaubensgruppen, die zudem noch mit den säkularen Zionisten 'kämpften'.
In der muslimischen Welt ging es weiterhin um die Befreiung von den Besatzern, bzw. wenigstens das Erschaffen einer eigenen mitunter muslimischen Identität. In Ägypten gab es dabei den ambitionierten Versuch der Muslimbruderschaft, die auch lange entscheidend zur Entwicklung der Einheimischen beitrug. Mächtiger wurde allerdings die säkulare Bewegung, die nationalistischen Ansätzen folgte. Dies hatte letztendlich den Verbot und die Auflösung der Bruderschaft zu Folge. Nasser, der durch die Suez-Krise zum arabischen Helden wurde, war dabei eine der treibenden Kräfte.
Karen Armstrong: Im Kampf für Gott
Am Mittwoch geht das Seminar los und ich hab schon etwa die Hälfte der Tausend Seiten, die ich als Vorbereitung brauche - also nur keine Zeit verschwenden.
Karen Armstrong baut das Buch auf einem interessanten Gedanken auf: Die momentan aktuelle Spannungslinie der Welt liegt zwischen Wissenschaft und Religion. Ganz nüchtern, ohne die für mich schwer zu verstehende Logik von Kreationismus & Konsorten in Frage zu stellen. Offenbar gibt es genug die dem glauben. Anders herum "glauben" die anderen eben an die Erklärungskraft der Wissenschaft.
Vom Buch hab ich jetzt den ersten Teil, der eine Art geschichtliche Abhandlung der Religionen Islam, Juden- und Christentum zwischen 1492 und 1870 ist. Der Beginn ist so gewählt, dass dort im Westen ein Prozess ins Rollen kommt, der ihn dem Rest der Welt übermächtig werden lässt. Dadurch ergeben sich Veränderungsprozesse in den Religionen. Klar, die Christen werden wichtiger und selbstbewusster, können ihre Ideologien stärker und weiter verbreiten. Das ist für die Juden die im Westen leben ein Problem, da sie (oder wenigstens ihr Glaube) vertrieben oder unterdrückt werden. Auch die Muslime werden verdrängt - etwa in Spanien - wichtiger ist jedoch die Rolle, die die westliche Modernisierung in den Ländern des Nahen und mittleren Ostens spielt. Dabei wird besonders auf Ägypten, als auch den Iran eingegangen.
Aus dieser Ausgangssituation wird im zweiten Teil die Entstehung des Fundamentalismus beschrieben. Ich bin gespannt - auch ob ich das bis morgen schaffe und dann bis Mittwoch um 10 noch ein Drittes Buch und einen 30-seitigen Theorietext gelesen habe.
Karen Armstrong baut das Buch auf einem interessanten Gedanken auf: Die momentan aktuelle Spannungslinie der Welt liegt zwischen Wissenschaft und Religion. Ganz nüchtern, ohne die für mich schwer zu verstehende Logik von Kreationismus & Konsorten in Frage zu stellen. Offenbar gibt es genug die dem glauben. Anders herum "glauben" die anderen eben an die Erklärungskraft der Wissenschaft.
Vom Buch hab ich jetzt den ersten Teil, der eine Art geschichtliche Abhandlung der Religionen Islam, Juden- und Christentum zwischen 1492 und 1870 ist. Der Beginn ist so gewählt, dass dort im Westen ein Prozess ins Rollen kommt, der ihn dem Rest der Welt übermächtig werden lässt. Dadurch ergeben sich Veränderungsprozesse in den Religionen. Klar, die Christen werden wichtiger und selbstbewusster, können ihre Ideologien stärker und weiter verbreiten. Das ist für die Juden die im Westen leben ein Problem, da sie (oder wenigstens ihr Glaube) vertrieben oder unterdrückt werden. Auch die Muslime werden verdrängt - etwa in Spanien - wichtiger ist jedoch die Rolle, die die westliche Modernisierung in den Ländern des Nahen und mittleren Ostens spielt. Dabei wird besonders auf Ägypten, als auch den Iran eingegangen.
Aus dieser Ausgangssituation wird im zweiten Teil die Entstehung des Fundamentalismus beschrieben. Ich bin gespannt - auch ob ich das bis morgen schaffe und dann bis Mittwoch um 10 noch ein Drittes Buch und einen 30-seitigen Theorietext gelesen habe.
4/06/2009
Mediziner SkiFahn 2009
Mal ein kurzer Eintrag zum Mediziner Ski Fahren - auch um die Bilderfunktion zu testen...
Jedenfalls ging das Wochenende mit einer wie immer feuchtfröhlichen Busfahrt los. Und abends im geilen Iglu oder wie es hieß noch weiter. Ein runder Après-Ski-Schuppen, der so manchen zum Verhängnis wurde. Kurz umrissen: Eine geplatzte Augenbraue, eine aufgestemmte Tür und einen pistenfreien Tag bescherte die Feierei drei Personen. Mehr sei nicht gesagt.
Zum SkiFahn selbst: Samstag war entgegen jeder Ankündigung strahlender Sonnenschein. Was so ziemlich allen rote Stellen im Gesciht bescherte, da zwar jeder die Sonnencreme in der Hand hatte, sie aber auch genau so schnell wieder weggelegt hatte. Jedenfalls waren die Schneeverhältnisse oben zwischen richtig und ganz gut, umso weiter man runter kam desto matschiger wurde es. Der Zielhang hat deswegen einfach gar keinen Spaß gemacht. Wäre aber ansonsten sicher sehr reizvoll gewesen.
Der Samstag verlief dann bei vielen eher entspannt - bei uns war das nach einem etwas dürftigen Abendessen Deutschland-Liechtenstein aufm Zimmer...
Am Sonntag gabs komplett veränderte Bedingungen. Ich denke mal ziemlich alle mit Sonnencreme ausgerüstet - dafür nie Sonne. Es hat geschneit - unten geregnet. Also Zielhang war wiederum nicht gut. Oben war dazu die Sicht sehr schlecht. Aber mir gefällts. Leider wurden die Verhältnisse erst gegen Nachmittag so richtig gut. Also erst im Endspurt. Schade drum.
Alles in allem war es aber echt n gutes Wochenende. Hat alles gepasst, vor allem der Schnee - für diese Jahreszeit...
Jedenfalls ging das Wochenende mit einer wie immer feuchtfröhlichen Busfahrt los. Und abends im geilen Iglu oder wie es hieß noch weiter. Ein runder Après-Ski-Schuppen, der so manchen zum Verhängnis wurde. Kurz umrissen: Eine geplatzte Augenbraue, eine aufgestemmte Tür und einen pistenfreien Tag bescherte die Feierei drei Personen. Mehr sei nicht gesagt.
Zum SkiFahn selbst: Samstag war entgegen jeder Ankündigung strahlender Sonnenschein. Was so ziemlich allen rote Stellen im Gesciht bescherte, da zwar jeder die Sonnencreme in der Hand hatte, sie aber auch genau so schnell wieder weggelegt hatte. Jedenfalls waren die Schneeverhältnisse oben zwischen richtig und ganz gut, umso weiter man runter kam desto matschiger wurde es. Der Zielhang hat deswegen einfach gar keinen Spaß gemacht. Wäre aber ansonsten sicher sehr reizvoll gewesen.
Der Samstag verlief dann bei vielen eher entspannt - bei uns war das nach einem etwas dürftigen Abendessen Deutschland-Liechtenstein aufm Zimmer...
Am Sonntag gabs komplett veränderte Bedingungen. Ich denke mal ziemlich alle mit Sonnencreme ausgerüstet - dafür nie Sonne. Es hat geschneit - unten geregnet. Also Zielhang war wiederum nicht gut. Oben war dazu die Sicht sehr schlecht. Aber mir gefällts. Leider wurden die Verhältnisse erst gegen Nachmittag so richtig gut. Also erst im Endspurt. Schade drum.
Alles in allem war es aber echt n gutes Wochenende. Hat alles gepasst, vor allem der Schnee - für diese Jahreszeit...
3/31/2009
Lesung: Tobias Schächter - Süperlig
Im Rahmen meines Praktikums erschließe ich neue Welten: Lesungen. Am Freitag ist die zweite die ich in meinem Leben besuchen werde, bzw. sogar mit organisieren. Für alle, die nicht zum Club gehen ist das vielleicht interessant.
Veranstalter ist nämlich die Deutsche Akademie für Fußballkultur, der ich gerade als Praktikant dienen darf. Nach der Auftaktveranstaltung mit 11-Freunde-Chefredakteur Philipp Köster und Ben Redelings (Scudetto) geht die Lesungsreihe "Kaltblütig verwandelt" in die zweite Runde.
Diesmal ist Tobias Schächter zu Gast und Grundlage sein Buch, dessen Cover auf der linken Seite zu sehen ist. Wie man sich vorstellen kann. Viel kann ich darüber nicht sagen, auch nur das was auf der Seite der Fußballakademie vermerkt ist. Also lest selbst.
ZeitundOrt: Freitag 3. April im Zeitungscafé Hermann Kesten (Stadtbibliothek Nürnberg)
Geld: 5€ voll, 3€ ermäßigt
3/30/2009
Erfolgsgarant Frisur
In dieser Rubrik werde ich in höchst unregelmäßigen Abständen versuchen den Fußball neu zu erklären. Momentan sehr präsent ist der Gedanke, dass Frisuren einen wichtigen Einfluss auf den Erfolg und die Form der Spieler haben.
Jüngste Beispiele sind Mario Gomez (bei der Nationalelf), Dario Vidosic und Daniel Gygax:
Ersterer ist momentan ja medial unheimlich präsent, ob seiner Torflaute in der Nationalelf, die einer beeindruckenden Quote im Trikot des VfB Stuttgart gegenüber steht. Und auch wenn Mario Gomez schon vor der EM nicht getroffen hat - da hat er sich Frisurtechnisch umgestellt: Von der braven Schwiegersohn-Naturlocken-Matte hin zur Kevin Kuranyi-Gedächtnis-Schleimfrisur. Nicht unbedingt das beste Vorbild, wie die Geschichte zeigt.
Und woran lags? Ganz klar, an der neuen Frisur. Man mochte ihn kaum erkennen mit seiner modischen Wuschelfrisur - weg mit dem Bubi-Schnitt und ab zum erfolgreichen Torjäger. Gut, das Urteil ist etwas schnell gefällt - aber im Fußball gelten Regelmäßigkeiten auch kurzfristig. Wir sind hier ja nicht in der Wissenschaft.
Nicht um Tore, dafür um die Präsenz am Platz geht es bei unserem tätowierten Hobby-DJ Daniel Gygax. Nach Verletzung schon fast ausgemustert, wurde er mit ohne Haare für den verletzten Mike Frantz eingewechselt. Und gab gleich Vollgas. Am Ende stand ein 4:0 gegen - zugegeben - schwache Ahlener. Mit engagierter Mitwirkung eines bisher oft lethargische wirkenden Schweizers. Wie wichtig er für das Offensivspiel sein kann, zeigte sich schon eine Woche später. Mit seiner (erneuten) Verletzung und Auswechslung endeten die Offensivbemühungen in Freiburg. Da konnte nur die neue Frisur von Dario Vidosic wieder frischen Wind bringen.
Nächster Kandidat für den Friseur ist übrigens Christian Eigler... schon wegen der Optik.
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