In dieser Rubrik werde ich in höchst unregelmäßigen Abständen versuchen den Fußball neu zu erklären. Momentan sehr präsent ist der Gedanke, dass Frisuren einen wichtigen Einfluss auf den Erfolg und die Form der Spieler haben.
Jüngste Beispiele sind Mario Gomez (bei der Nationalelf), Dario Vidosic und Daniel Gygax:
Ersterer ist momentan ja medial unheimlich präsent, ob seiner Torflaute in der Nationalelf, die einer beeindruckenden Quote im Trikot des VfB Stuttgart gegenüber steht. Und auch wenn Mario Gomez schon vor der EM nicht getroffen hat - da hat er sich Frisurtechnisch umgestellt: Von der braven Schwiegersohn-Naturlocken-Matte hin zur Kevin Kuranyi-Gedächtnis-Schleimfrisur. Nicht unbedingt das beste Vorbild, wie die Geschichte zeigt.
Und woran lags? Ganz klar, an der neuen Frisur. Man mochte ihn kaum erkennen mit seiner modischen Wuschelfrisur - weg mit dem Bubi-Schnitt und ab zum erfolgreichen Torjäger. Gut, das Urteil ist etwas schnell gefällt - aber im Fußball gelten Regelmäßigkeiten auch kurzfristig. Wir sind hier ja nicht in der Wissenschaft.
Nicht um Tore, dafür um die Präsenz am Platz geht es bei unserem tätowierten Hobby-DJ Daniel Gygax. Nach Verletzung schon fast ausgemustert, wurde er mit ohne Haare für den verletzten Mike Frantz eingewechselt. Und gab gleich Vollgas. Am Ende stand ein 4:0 gegen - zugegeben - schwache Ahlener. Mit engagierter Mitwirkung eines bisher oft lethargische wirkenden Schweizers. Wie wichtig er für das Offensivspiel sein kann, zeigte sich schon eine Woche später. Mit seiner (erneuten) Verletzung und Auswechslung endeten die Offensivbemühungen in Freiburg. Da konnte nur die neue Frisur von Dario Vidosic wieder frischen Wind bringen.
Nächster Kandidat für den Friseur ist übrigens Christian Eigler... schon wegen der Optik.

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